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Beratung & Hilfe

Vereinbarkeit "Beruf & Familie"

Frauen im Beruf und der demografische Wandel  - Männer in Elternzeit und beruflicher Teilzeit

Sind Sie auf der Suche nach einer Ansprechpartnerin für diese Themen?

  • Vereinbarkeit von Beruf & Familie als Eltern oder als Pflegende älterer Angehöriger
  • Ist Ihr Thema beruflicher Wiedereinstieg – wie gehe ich damit um, wo fange ich an, wo gehe ich hin?
  • Sind Sie eine Frau und möchten nach der Elternzeit zurück an Ihren Arbeitsplatz - suchen Sie eine praxisnahe Vorbereitung auf das anstehende Personalgespräch? Wissen Sie schon, was Sie erreichen wollen?
  • Sind Sie ein Mann und demnächst ein Vater der in Elternzeit möchte – aber Ihr Arbeitgeber geht nicht so gerne mit.
  • Sind Sie ein Vater in Elternzeit und möchten gerne Austausch mit anderen Vätern, die das schon gemacht haben?
  • Ist für Sie die Kinderbetreuung der Schlüssel zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie?
Dann sind Sie hier richtig:
Dipl. Geogr. Monika Molkentin-Syring, Gleichstellungsbeauftragte
Tel.: 02732 – 51310 oder m_molkentin@kreuztal.de
Gerne nach Terminabsprache

 

Frauen im Beruf und der demografische Wandel

Noch nie gab es so viele gut qualifizierte und selbstverständlich berufstätige Frauen wie heute. Sie erbringen erhebliche Vorleistungen, um auf dem Arbeitsmarkt Fuß fassen zu können: Sie durchlaufen anspruchsvolle Ausbildungsgänge, erobern zunehmend neue Berufsfelder und vereinbaren nach der Familiengründung Familie und Beruf und Jahre später auch die Pflege von älteren Familienangehörigen und den Beruf.

Frauen, die nach längerer Unterbrechung in den Beruf zurückkehren wollen, sind aber ganz klar auf dem Arbeitsmarkt benachteiligt. Sie haben nahezu keine Berufs- oder Arbeitsplatzwahlmöglichkeiten mehr und werden wesentlich häufiger als Männer weit unter ihrem Qualifikationsniveau eingesetzt. Im Vergleich zu Männern, die im Beruf verblieben sind, müssen sie damit große finanzielle Einbußen hinnehmen. Diese wirken sich bis ins Rentenalter hinein negativ aus. Auf ein ganzes Berufsleben gesehen sind dies in Westdeutschland 42 % eines Männereinkommens (Dr. Stiegler, FFM, 2008).

Das neue Scheidungsgesetz und das Unterhaltsrecht sind deutliche gesetzliche Weichenstellungen dafür, dass Frauen finanziell auf eigenen Füßen stehen müssen.

Männer in Elternzeit und beruflicher Teilzeit

Seit einiger Zeit nehmen auch Männer die gesetzlich neu geregelte Elternzeit und das Elterngeld in Anspruch. Sie verbringen die zwei Vätermonate meist direkt nach der Geburt mit ihren Kindern. Dabei wählen sie gerne ein Modell mit mehr oder weniger geringer beruflicher Teilzeitarbeit. 

Immer mehr Männer nehmen das Angebot der Gleichstellungsbeauftragten wahr, um sich zur Durchsetzung ihrer „Elternzeit“ und ihres Anspruches auf anschließende Teilzeitarbeitszeit beraten zu lassen. Eine „Vater-in-Elternzeit-Erfahrungsaustausch-Vermittlung“ wird gerne in Anspruch genommen. 

2006 wurde durch eine Studentin der Universität Siegen in Zusammenarbeit mit der Gleichstellungsstelle eine Diplomarbeit zum Thema „Mein Kind ist mir das Wichtigste“ – Erfahrungen von Vätern in der Elternzeit erstellt. Die Väter aus Siegen, Netphen und Kreuztal arbeiten seitdem immer wieder mit der Gleichstellungsbeauftragten an verschiedenen Projekten.

Einige Väter stehen anderen Männern, die ebensolche Entscheidungen planen, als Gesprächspartner zur Verfügung.